Vom Höhenflug des Herzens: Ein poetischer Flügelschlag für die Erhöhung im Vertrauen
- Uwe @ JosuasGarden

- 3. Juli
- 6 Min. Lesezeit

„Mein Herz weiß es längst. Mein Kopf verhandelt immer noch.“
Die Abflugtafel meines Geistes
04:00 HASS — CANCELED
05:00 WEISHEIT — A01–A12
05:30 TORHEIT — DELAYED
06:00 BARMHERZIGKEIT — A01–A12
06:15 EIGENWILLE — B01–B07
07:00 LIEBE — CHECK-IN / A01–A12
07:15 LEICHTFERTIGKEIT — DELAYED
07:30 WILLE — A01–A12
07:45 UNGEDULD — B01–B07
08:00 ORDNUNG — A01–A12
08:45 HARTHERZIG — B01–B12
09:00 GEDULD — A01–A12
09:30 CHAOS — DELAYED
10:00 ERNST — A01–A12
In mir existiert ein Ort, der keine Argumente braucht. Zweifel, Waagschalen und Bedingungen sind ihm fremd. Einer tiefen, stillen Strömung des Ozeans gleicht er, die genau weiß, wohin sie fließt, selbst wenn an der Oberfläche der Sturm tobt. Mein Blick fällt auf die innere Abflugtafel der Seele. Längst ist der Hass gecancelt, und an den Toren von A01 bis A12 bereiten sich die großen, tragenden Kräfte auf ihren Aufstieg vor. Mein Herz hat die Entscheidung längst getroffen. Gepackt sind die Koffer, gesetzt die Segel, und der Blick bleibt fest auf den Horizont gerichtet. Die Wahrheit schmeckt mein Herz bereits.
Und doch sitzt dort, am staubigen Ufer meines Geistes – gefangen zwischen den Schaltern von Terminal B –, der Kopf.
Ein unermüdlicher Händler ist er. Seine Karten breitet er aus, berechnet die Risiken, wägt die Gefahren ab und feilscht um jede Sekunde vermeintlicher Sicherheit. Nach dem Wie, nach dem Wann und nach dem Was-wäre-wenn fragt er. Mit der Angst verhandelt er, debattiert mit der Vergangenheit und entwirft Verträge für eine Zukunft, die er doch niemals kontrollieren kann.
Während der Eigenwille an Gate B01 ungeduldig scharrt und die Hartherzigkeit den Durchgang blockiert, läuft an den lichten A-Gates bereits der Check-In für die LIEBE. Mein Kopf jedoch verhandelt lieber am Boden mit den Verspätungen des Chaos und der Leichtfertigkeit.
Während er verhandelt, vergeht die Zeit. Die Winde drehen sich. Die Thermik, die mich in die Höhe tragen sollte, zieht ungenutzt vorüber.
Wenn ich an diesem Verhandlungstisch sitzen bleibe, geschieht das Leiseste und Schmerzhafteste aller Wunder im Negativen: Ich erstarre. Verharre ich im ewigen Zögern, trinken meine Wurzeln nicht mehr. Aus meinen Gliedern weicht der Lebenssaft, und was einst lebendiges, biegsames Holz war – bereit, im Wind zu tanzen und grüne Knospen zu treiben –, wird trocken, spröde und starr.
Ich verdörre von innen heraus, gefangen in diesem angeblichen Sicherheitsnetz, das sich doch schon so oft als reiner Trugschluss erwiesen hat. Immer wieder lasse ich mich bequatschen, überreden und von den zähen Zweifeln am Boden einlullen. Wo bleibt in diesen Momenten mein eigener, klarer WILLE, mein unumstößlicher ERNST? Ein Ernst freilich, der sich niemals in Härte verliert, sondern ganz in LIEBE und getragen von der Himmlischen GEDULD vollzieht. Die Sieben Göttlichen Eigenschaften – LIEBE, WEISHEIT, WILLE, ERNST, ORDNUNG, GEDULD und BARMHERZIGKEIT – bilden meine wahre, ersehnte Destination. Dieses innere Gleichgewicht will ich wiederherstellen und leben. Hand in Hand mit der EWIGEN LIEBE im HERZENS-URGRUNDPOL wird dieses Ziel für mich erreichbar.
Zu einem Denkmal dessen, was hätte sein können, werde ich. Ein stummer Zeuge meines eigenen, ungehörten Rufs, festgewachsen am Boden.
Doch das ist nicht mein Weg. Für die Höhe bin ich bestimmt.
Ich spüre die Kraft, die in diesem Schmerz des Festhängens liegt, denn er beweist, dass meine Flügel sich regen wollen. Das Sehnen in meiner Brust ist der Funke, der das trockene Holz entzünden will – nicht um mich zu vernichten, sondern um das Feuer meines Mutes und felsensfersten Glaubens zu entfachen und mich emporzutragen.
Die Zeit ist reif, den Verhandlungstisch endgültig zu verlassen.
Meinen Kopf will ich gar nicht zum Schweigen bringen; ich will ihm nur die Führung entziehen. Ruhig am Boden weiterrechnen darf er, während ich bereits meine Schwingen ausbreite. Den Weg des Laufens kann mir der Verstand weisen, doch den Höhenflug wird er mir niemals beibringen können. Denn dieser Flug ist ein Akt des puren, radikalen Vertrauens – ein Moment, in dem ich mich dem unsichtbaren Wind hingebe, weil ich weiß, dass die Luft mich trägt, je höher ich steige.
Tief atme ich ein. Ich spüre die Erhöhung, die schon jetzt in mir anklopft. Als Ruf vernehme ich sie, die Perspektive zu wechseln, die Wolken des Zweifels unter mir zu lassen und die Welt aus der Klarheit der Höhe zu betrachten. Kein lautes Schreien ist meine HerzensStimme, sondern ein stetes, warmes Glühen. Sie sagt: „Komm herauf.“
Meinen Höhenflug werde ich nicht verpassen. Bereit ist die Luft für mich. Die unendliche Weite wartet. Den Mut besitze ich, den ersten Schritt ins Offene zu tun – nicht weil ich weiß, was kommt, sondern weil ich weiß, wer ich bin, wenn ich fliege.
Ich stehe auf. Die Fesseln des ewigen Zögerns löse ich. Mein Herz kennt den Weg in die Höhe. Ihm vertraue ich. Jetzt.
Ein Gruß aus meinem Herzen – Wenn das Herz den Abflug in die Höhe freigibt
Aus dieser inneren Einkehr erhebt sich eine stille, klare Gewissheit:
Das Geistige Herz weiß um seinen Weg, lange bevor der Verstand seine letzten Einwände niederlegt. Tief im Inneren ist der Heilige Ruf längst vernommen. Die Seele spürt, welche Kräfte am Boden zurückbleiben dürfen und welche lichten Eigenschaften sie in die Höhe tragen.
Hass hat keinen Weiterflug mehr. Chaos verliert seine Macht. Hartherzigkeit findet keinen Zugang zum Tor des wahren Lebens. Ungeduld darf warten, bis sie von der Himmlischen Geduld verwandelt wird.
An den lichten Toren des Inneren Himmels bereiten sich jene Kräfte auf ihren Aufstieg vor, die aus dem Ewigen Geist der LIEBE stammen: LIEBE, WEISHEIT, WILLE, ERNST, ORDNUNG, GEDULD und BARMHERZIGKEIT. Sie bilden keine äußere Lehre, keinen Schmuck des Denkens und kein frommes Bild. Sie sind lebendige OrdnungsKräfte im Menschen, sobald das Geistige Herz wieder seine Führung empfängt.
Der Kopf darf dienen. Er darf prüfen, unterscheiden und ordnen. Seine Gabe wird kostbar, sobald er sich vor dem Herzen verneigt. Sobald er jedoch mit der Angst verhandelt, bindet er den Menschen an den Boden. Dann wird aus Vorsicht eine Fessel, aus Nachdenken ein Kreisen, aus scheinbarer Sicherheit ein stilles Verharren vor dem geöffneten Tor.
Im Geistigen Herzen beginnt der wahre Aufbruch. Dort sammelt sich die zerstreute Kraft. Dort wird der Innere Wille wieder aufrecht. Dort empfängt der Ernst seine Würde, ohne hart zu werden. Dort wird Ordnung zur Weite, Geduld zur tragenden Luft und Barmherzigkeit zum sanften Schutz auf dem Weg in die Höhe.
Die EWIGE LIEBE drängt nicht. SIE überredet nicht. SIE ruft aus jener Tiefe, in der der Mensch sein wahres Sein berührt. IHR LiebesLicht steigt nicht von außen in die Seele hinein, als käme es aus der Ferne. Aus dem HERZENS-URGRUNDPOL erhebt es sich, still, warm und unverlierbar, bis der Mensch begreift, dass der Himmel nicht erst über ihm beginnt.
Vertrauen des Herzens: Wenn der innere Flug beginnt
Vertrauen des Herzens wächst in mir, sobald ich dem stillen Ruf meines Geistigen Herzens folge. Jeder Schritt führt mich tiefer in jene innere Klarheit, aus der LIEBE, WILLE und WEISHEIT ihre lebendige Kraft empfangen. Mein Aufbruch beginnt in diesem Vertrauen. Von dort erhebt sich mein Blick, richtet sich mein Leben neu aus und öffnet sich mein Weg in die lichte Höhe.
Der eigentliche Höhenflug beginnt in dem Augenblick, in dem ich mein Herz gegen seine eigene Wahrheit nicht mehr überhöre. Der innere Verhandlungstisch verliert seine Macht. Der Blick hebt sich. Die alte Schwere lockert ihren Griff. Eine Heilige Bewegung beginnt, kaum sichtbar und doch voller Kraft.
Dann wird Vertrauen nicht mehr gedacht. Vertrauen wird geatmet. Vertrauen wird gegangen. Vertrauen wird geflogen.
Jeder klare Entschluss, der aus der Wahren LIEBE stammt, öffnet ein neues Tor. Jeder aufrechte Wille, der sich der EWIGEN LIEBE anvertraut, hebt meine Seele aus dem Staub alter Verzögerungen. Jeder ernste Schritt, getragen von BARMHERZIGKEIT, führt näher zu jener Inneren Himmlischen ORDNUNG, in der ich wahrer werde und meinem Geistigen Ursprung näherkomme.
So darf dieser Weg weitergehen:
stiller, wacher, klarer und dem HERZEN näher. Meine Seele bleibt nicht am Boden ihrer Zweifel zurück. Das Geistige Herz gibt den Abflug frei. Die LIEBE trägt. Die WEISHEIT weist. Der WILLE richtet auf. Der ERNST bewahrt die Würde. Die ORDNUNG öffnet den Raum. Die GEDULD hält mich im Göttlichen Atem. Die BARMHERZIGKEIT hüllt alles ein, was noch zittert.
Der innere Flug beginnt jetzt.
In geistiger HerzensVerbundenheit,
Uwe van Straten
@JosuasGarden
JosuasGarden – ein stiller Raum für geistige Einkehr, HerzensKlarheit und den Aufbruch in die Wahrheit des geistigen Herzens.
Aus demselben HerzensGrund, aus dem solche Betrachtungen hervorgehen, entstand auch ein schriftlicher Begleiter:
„Das Buch der LIEBE: Worte zur Besinnung“
Empfangen und niedergeschrieben aus dem ewigen Geist der Liebe
Dieses Werk trägt Worte für stille Stunden, für suchende Herzen und für jene inneren Augenblicke, in denen der Mensch wieder lauschen möchte. Keine laute Belehrung steht darin im Vordergrund, sondern ein sanftes Erinnern an den VATER, an das Geistige Herz und an die lebendige Nähe der EWIGEN LIEBE.
Wer in solchen Worten einen Begleiter für den eigenen Herzensweg erkennt, findet dieses Buch in JosuasLaden.
Auch jede liebevolle Zuwendung an JosuasGarden wird zu einem stillen Samen. Sie hilft, diesen Ort weiter zu nähren – als Garten geistiger Einkehr, innerer Schönheit und herzgetragener Gemeinschaft im LiebesLicht der EWIGEN LIEBE im HERZENS-URGRUNDPOL.
Wenn die Seele still wird, hebt sich der Blick. Wenn das Herz Vertrauen fasst, öffnet sich der Innere Himmel. Wenn die LIEBE den Flug trägt, kehrt der Mensch heim in das Licht seines wahren Seins.
HerzensDank 🙏🌞❤️






Kommentare