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JOSUASGARDEN

–Lichtspur im Jetzt

Der innere Kern des Seins – Stille, Natur und das Unsichtbare im Menschen

Aktualisiert: 8. Apr.

Frau lehnt an Baum in der Natur bei Sonnenuntergang – Achtsamkeit, innerer Frieden und spirituelle Ruhe

HerzensGedanke

Im stillen Herzenskern


Ein stilles Innehalten öffnet den Weg zu diesem heiligen Kern.Seine Nähe entfaltet sich im leisen Zurücktreten aus allem, was sich nach außen richtet. Eine Sammlung geschieht, sanft und würdevoll, als wende sich das Leben selbst nach innen.


Im Innersten ruht eine unberührte Stille. Dort erhebt sich nichts über das Andere. Kein Gedanke sucht Vorrang. Kein Gefühl drängt nach Ausdruck. Eine klare Gegenwart breitet sich aus, still und von tiefer Lebendigkeit getragen.


In dieser Tiefe erwacht eine leise Dankbarkeit, ohne Anlass und ohne Erwartung. Ein stilles Wissen um das Getragensein erfüllt das Herz. Demut senkt sich hinein wie eine natürliche Bewegung, frei und licht, ohne jedes Bild von sich selbst.


Der heilige Kern entzieht sich jedem Zugriff. Seine Nähe zeigt sich dort, wo das Herz still wird und sich führen lässt, getragen von einer sanften Gewissheit.


Ein Gedanke darf darin aufsteigen, leise und klar:

„Alles, was wahrhaft lebt, ist in mir bewahrt.“


Der verborgene, allezeit geschützte Kern des Lebens

Aus ihm wächst alles


In der Betrachtung des Baumes offenbart sich ein Gleichnis, das tiefer reicht als seine sichtbare Gestalt. Ein leises Erinnern durchzieht das Bild, als würde etwas längst Bekanntes sanft berührt.


Im innersten Kern ruht das Unsichtbare, das sich nicht zeigt und doch alles trägt. Dort liegt jene Quelle, aus der alles Leben hervorströmt, unberührt von äußeren Veränderungen, still und ewig gegenwärtig. Der Stamm, die Äste und Zweige entfalten dieses innere Leben in sichtbarer Form. Bewegung, Wachstum und Ausdehnung werden Ausdruck dessen, was im Verborgenen gegründet ist.


Die äußere Rinde erscheint fest, beinahe leblos. Ihr Dasein schützt, grenzt ab, bewahrt die innere Ordnung. Tiefer unter ihr lebt eine feinere Schicht, unscheinbar und doch wesentlich. Dort geschieht die leise Verbindung zwischen dem Unsichtbaren und dem Sichtbaren, zwischen Ursprung und Erscheinung.


Ein stilles Verstehen kann sich darin öffnen:

Das Leben entfaltet sich nicht von außen nach innen. Sein Ursprung liegt im Verborgenen und sucht seinen Ausdruck in der Form. Alles, was sichtbar wird, trägt die Spur dessen, was unsichtbar bleibt.


In diesem Bild berührt sich das Geistige mit dem Materiellen, ohne sich zu verlieren. Eine feine Linie des Übergangs, lebendig und durchlässig, hält beides in stiller Einheit.


Eine leise Frage kann sich im Herzen bewegen:Wo ruht der eigene Kern, der allem äußeren Werden vorausgeht?


Eine weitere Spur darf sich zeigen:Welche Schichten des eigenen Seins tragen noch unerkannte Lebendigkeit zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen?


In der stillen Betrachtung eines Baumes kann sich eine Wahrheit öffnen, die keiner Erklärung bedarf. Sie lebt in der Wahrnehmung selbst und findet ihren Ausdruck im stillen Erkennen.


HerzensGruss


„Die Gewissheit des inneren Getragenseins bleibt in Ihnen lebendig, jenseits jedes Moments.

Eine stille Kraft durchzieht Ihr Sein, getragen von einer Liebe, die unaufhörlich wirkt und alles hält.


Mut leuchtet in Ihnen als beständige Flamme, ruhig und unerschütterlich.

Zuversicht lebt in Ihnen als tiefes Wissen, das sich in jedem Augenblick erneuert.


Dieses Schwingen bleibt gegenwärtig, getragen aus dem innersten Ursprung, und berührt jedes Herz, das sich dafür öffnet.


In der stillen Einkehr in den HERZENS-URGRUNDPOL entfaltet sich eine Tiefe, die aus sich selbst heraus verbindet und alles durchzieht.


Aus dieser lebendigen Verbundenheit grüße ich Sie in aufrichtiger Nähe.

Ihr Uwe van Straten

@JosuasGarden

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